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stoff-_farbkunde

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stoff-_farbkunde [15.07.2023 20:47] marystoff-_farbkunde [15.07.2023 21:50] (aktuell) mary
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 **Gefunden hat man folgende Fasern:** **Gefunden hat man folgende Fasern:**
   
-  * Wolle (tierische Faser vom Schaf) +Wolle (tierische Faser vom Schaf)\\  
-  Leinen (pflanzliche Faser aus Flachs) +Leinen (pflanzliche Faser aus Flachs)\\  
-  Nessel (pflanzliche Faser aus Brennnessel) +Nessel (pflanzliche Faser aus Brennnessel)\\  
-  Hanf (pflanzliche Faser aus der Hanfpflanze) +Hanf (pflanzliche Faser aus der Hanfpflanze)\\  
-  Seide (tierische Faser von der Seidenraupe) +Seide (tierische Faser von der Seidenraupe)\\  
-  Baumwolle (ja, auch Baumwolle, aber nur sehr selten und meistens in sehr kleinen Mengen, die evtl. Besätze, z. B. auf einem Stirnband oder so waren) (pflanzliche Faser aus der Baumwollpflanze) +Baumwolle (ja, auch Baumwolle, aber nur sehr selten und meistens in sehr kleinen Mengen, die evtl. Besätze, z. B. auf einem Stirnband oder so waren) (pflanzliche Faser aus der Baumwollpflanze)
   
 **Eigenschaften der Fasern:** **Eigenschaften der Fasern:**
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 Grob gesagt, ist fast jede Webart/Bindung denkbar. Allerdings je nach Region / Stand / Zeit in unterschiedlicher Häufigkeit. Dies würde hier jetzt aber zu weit führen, darum bleibt es eher allgemein gehalten.  Grob gesagt, ist fast jede Webart/Bindung denkbar. Allerdings je nach Region / Stand / Zeit in unterschiedlicher Häufigkeit. Dies würde hier jetzt aber zu weit führen, darum bleibt es eher allgemein gehalten.
 Man konnte mit einem Webstuhl/-rahmen viele verschiedene Muster erzeugen. Was nicht ging sind Textilien, die im Strickverfahren oder ähnliches hergestellt wurden. Daher sollte man beim Stoffkauf besonders darauf achten, dass das Tuch gewebt ist. Besondere Vorsicht ist hier bei Loden geboten. Viele Shops bieten Loden als "historischen Stoff" an. Doch Loden ist nicht gleich Loden. Auch wenn er zu 100% aus Wolle besteht, gibt es viele Stoffe, die unter die so genannten Strickloden oder Strichloden fallen. Diese Textilien konnte man damals nicht herstellen. Sie sind nur mit modernen Verfahren (z. B. Stricken) herstellbar. Oft werden sie auch als Mantelloden, Kochwolle oder sogar als Walkloden angeboten. Auch wenn die Preise günstig sind für reine Wollstoffe, tut euch selbst einen Gefallen und lasst die Finger davon. Optisch sind beide kaum von einander zu unterschieden. Der Strickloden ist in der Regel sehr dehnbar. Gewebter Loden dagegen ist eher fest. Auch lassen sich bei gewebtem Loden an den Schnittkanten leicht Fäden herausziehen. Bei Strickloden fällt das sehr schwer. Er hat außerdem oft eine Oberfläche die ein bisschen an "Pillen" oder Handtücher erinnert. Man sieht oft kleine "Knübbelchen/Knötchen/Schlaufen" auf der Oberfläche. Oft fällt dies erst im Vergleich mit einem gewebten Loden auf! Wenn ihr die Wahl habt, dann greift lieber zu [[Webarten|diesen Bindungen]] oder fragt vor dem Kauf ganz genau nach. Man konnte mit einem Webstuhl/-rahmen viele verschiedene Muster erzeugen. Was nicht ging sind Textilien, die im Strickverfahren oder ähnliches hergestellt wurden. Daher sollte man beim Stoffkauf besonders darauf achten, dass das Tuch gewebt ist. Besondere Vorsicht ist hier bei Loden geboten. Viele Shops bieten Loden als "historischen Stoff" an. Doch Loden ist nicht gleich Loden. Auch wenn er zu 100% aus Wolle besteht, gibt es viele Stoffe, die unter die so genannten Strickloden oder Strichloden fallen. Diese Textilien konnte man damals nicht herstellen. Sie sind nur mit modernen Verfahren (z. B. Stricken) herstellbar. Oft werden sie auch als Mantelloden, Kochwolle oder sogar als Walkloden angeboten. Auch wenn die Preise günstig sind für reine Wollstoffe, tut euch selbst einen Gefallen und lasst die Finger davon. Optisch sind beide kaum von einander zu unterschieden. Der Strickloden ist in der Regel sehr dehnbar. Gewebter Loden dagegen ist eher fest. Auch lassen sich bei gewebtem Loden an den Schnittkanten leicht Fäden herausziehen. Bei Strickloden fällt das sehr schwer. Er hat außerdem oft eine Oberfläche die ein bisschen an "Pillen" oder Handtücher erinnert. Man sieht oft kleine "Knübbelchen/Knötchen/Schlaufen" auf der Oberfläche. Oft fällt dies erst im Vergleich mit einem gewebten Loden auf! Wenn ihr die Wahl habt, dann greift lieber zu [[Webarten|diesen Bindungen]] oder fragt vor dem Kauf ganz genau nach.
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 +**Welche [[Farben|Farben]] gab es?**
 +Für jede Faser gilt: ungefärbt und umgebleicht ist die günstigste Variante, die für jeden Stand verfügbar war. Der Mythos vom düsteren, grauen Mittelalter trifft auf die Wikis im Allgemeinen jedoch keineswegs zu. Bunte Farben waren weit häufiger als man denkt und die mögliche Farbpalette ist beeindruckend wenn man bedenkt, dass nur natürliche Farbstoffe verfügbar waren. Die brillantesten Farben ließen sich dabei auf Wolle und Seide erzielen, Leinen ist eher schwer zu färben und es lassen sich nur blasse Farbtöne erzielen
  
 **Quelle** **Quelle**
 [[https://das-grosse-heer.de/lexicon/entry/111-stoffkunde-und-stoffguide/]]  [[https://das-grosse-heer.de/lexicon/entry/111-stoffkunde-und-stoffguide/]]
stoff-_farbkunde.1689454067.txt.gz · Zuletzt geändert: 15.07.2023 20:47 von mary

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